Demo: Das Schlachten beenden!

Schlachthof Demo Zürich 2018Für die Fleischproduktion werden im Sekundentakt massenhaft Tiere getötet, Lohnarbeitende in miesen Arbeitsverhältnissen ausgebeutet und die Natur nachhaltig zerstört. Davon profitieren hauptsächlich die Eigentümer der Schlachthäuser und Fleischbetriebe. Jahr für Jahr erwirtschaftet die Schweizer Fleischindustrie Umsätze von rund 10 Milliarden Franken. Das ist der Lauf der Dinge im Kapitalismus, wo Produktionsmittel das Privateigentum einer kleinen Minderheit sind und ihrer persönlichen Bereicherung dienen.

Es ist an der Zeit, dem Schlachten ein Ende zu setzen! Wir fordern deshalb die Enteignung der Fleischindustrie, ihre Überführung in eine vegane Lebensmittelproduktion unter gesellschaftlicher Kontrolle sowie die Entwicklung und Gewährleistung von Umschulungsprogrammen und alternativen Arbeitsplätzen für die betroffenen Lohnabhängigen. Wir fordern ausserdem einen sofortigen Stopp aller Subventionen, welche die Fleischindustrie vom bürgerlichen Staat jährlich erhält.

Am Samstag 13. Oktober 2018 tragen wir den Protest gegen die Fleischwirtschaft auf die Strasse: Mit einer Demo werden wir vom Schlachthof Zürich bis vor den Sitz des Schweizer Fleisch-Fachverbands, einer zentralen Interessensorganisation der Verantwortlichen und Profiteure des Schlachtens, ziehen. Schliess dich dem Protest an!

Schluss mit dem Profit auf Kosten von Mensch, Tier und Natur!

Demo
13. Oktober 2018
13:30 Uhr
Schlachthof Zürich, Eingang Herdernstrasse

Facebook-Veranstaltung

Die Demo wird unterstützt von:
Tierrechtsgruppe Zürich, Kommunistische Jugend Schweiz, Bündnis Marxismus und Tierbefreiung, ATAZ, Aktivismus für Tierrechte, tier-im-fokus.ch (tif) (die Liste wird laufend ergänzt)

 

Veröffentlichung des Thesenpapiers auf Englisch: 18 Theses on Marxism and Animal Liberation

Theses on Marxism and Animal Liberation

Neither has the Marxist left stood up for the liberation of animals so far, nor has the animal rights and animal liberation movement taken up the construction of a socialist society. We argue however: Marxists and animal liberationists have the same enemy – the bourgeoisie. The following theses justify why they must unite for a truly revolutionary project.

This essay is the English translation of our German Marxismus und Tierbefreiung – Thesenpapier published on January 1, 2017. You can also download the English version in pdf format here. We also have a very small print run in English. If you want to order a copy, write us an email to: mutb[at]riseup.net. But, please take into consideration that it is going to take time and a monetary contribution (depending on the amount of copies you want and where you live).

In any case, since we are a completely independent, self-organised alliance, we are always in need for money. If you want to make a donation, please do so. We are happy about every amount you can afford.

 

Bank accounts:

In Germany: TAN, HypoVereinsbank, BIC: HYVEDEMM300, IBAN: DE13 2003 0000 0003 6034 38
In Switzerland: Aktion Tierrechte, 8000 Zürich, IBAN: CH18 0900 0000 8574 1502 6

The original German version is available on Facebook, as pdf file, audio file (read by German animal liberation rapper MC Albino) and in print. Reviews and critiques (in German) were written by the Marxist scholar Karl Reitter (Vienna, Austria) and ecological Marxist Athanasios Karathanassis (Hannover, Germany).

We want to thank André and Keith for the translation. Despite their support, we are responsible for all remaining mistakes.

If you want to contact us, go ahead. Write us a personal message on facebook or an email (mutb[at]riseup.net).

 

18 Theses on Marxism and Animal Liberation

Marxism and the liberation of animals are two things which, at first glance, do not seem to have much in common. Neither did the former make waves for being particularly animal-loving, nor are animal lovers known for taking up the cause of liberating the working class and the construction of a socialist society.

Quite the opposite: Classical Marxism has little appeal to the predominantly autonomist-anarchist animal rights activists; it is regarded as an overly simplified theory and as an authoritarian ideology which has become obsolete with the end of actually existing socialism. Although the critique of capitalism and the labour movement’s vocabulary (‘comrade,’ ‘class’) are regaining popularity amongst the radical left, one nevertheless does not quite know what to make of traditional Marxists. Marxists are considered to be people who notoriously hate animals and only talk economy, and who are often indistinguishable from petty bourgeois philistines who do not want to forego their grilled sausages.

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Osterakademie 2018 – Ein Erfolg mit Abstrichen

Ende März/Anfang April haben wir als Bündnis Marxismus und Tierbefreiung die Osterakademie (OAK) 2018 in Hamburg ausgerichtet. Die eineinhalb Tage mit zwei Podiumsdiskussionen, sechs Workshops und Kulturprogramm standen unter dem Motto „Die Zukunft der Bewegung. Tierbefreiung zwischen Opposition und Affirmation“.

Osterakademie Marxismus und Tierbefreiung

Den Anlass, die OAK zu initiieren, bildeten drei gesellschaftliche und politische Entwicklungen, die sich unserer Meinung nach in den letzten Jahren zu zentralen Herausforderungen für unser zukünftiges politisches Handeln als Bewegung verdichtet haben. Erstens befindet sich die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung politisch, strategisch und organisatorisch in einer Sackgasse, während die ökonomischen Profite und der Einfluss unseres Gegners, der Tierausbeutungsindustrie, zunehmend wächst. Zweitens sehen wir uns damit konfrontiert, dass die Akzeptanz des veganen Lebensstils steigt, gleichzeitig aber oppositionelle Politik der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung paralysiert wird. Schließlich erodiert das ohnehin brüchige inhaltliche und politisch-strategische Fundament der Bewegung. Ziel der OAK war es, diese Probleme gemeinsam und gegebenenfalls auch kontrovers zu diskutieren und mögliche Auswege zu erörtern.

Die zahlreichen Anmeldungen, die sowohl die Kapazitäten der Infrastruktur als auch unsere eigenen Erwartungen im Vorfeld deutlich übertroffen haben, sprechen dafür, dass es ein großes Interesse an den Themen gab, die wir mit der OAK gesetzt haben. Viele AktivistInnen hatten und haben Diskussionsbedarf. Unserem Eindruck zufolge repräsentierten die TeilnehmerInnen einen Querschnitt der Bewegung und der in ihr vertretenen Positionen. Das ist natürlich erfreulich und ein kleiner bewegungspolitischer Erfolg. Daraus leitet sich allerdings nicht unmittelbar die Möglichkeit einer gemeinsamen Politik ab.

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Artgerecht ist nur die Freiheit!

Mehreren hundert AktivistInnen aus der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung haben am Samstag 28. Juli 2018 in Bern für die Abschaffung der Nutztierhaltung demonstriert. Organisiert wurde die Demo von Tier im Fokus.

Bio oder normal Schlachthof Tierrechtsgruppe Zürich

Die Tierrechtsgruppe Zürich unterstützte das Anliegen der Demo und beteiligte sich inhaltlich u.a. mit einer Rede zur Fleischindustrie und wie sich diese trotz zunehmender Kritik am Fleischkonsum ihre Profite sichert, ohne auch nur daran zu denken, Tierausbeutung zu beenden.
Zusammen mit der Kommunistischen Jugend hat die Tierrechtsgruppe Zürich auf der Demo zudem ein Flugblatt zum “Tierschutz-Washing” der Fleischindustrie und zur kürzlich lancierten Massentierhaltungsinitiative verteilt:

Zum Flyer als Pdf

 

Das „Tierschutz-Washing“ der Fleischindustrie

und warum die Massentierhaltungsinitiative Tierausbeutung zementiert

Das Schlachten zu verschleiern und zu verbergen ist ein entscheidender Faktor bei der Vermarktung von Fleisch. Die KonsumentInnen sollen nicht daran erinnert werden, was wirklich in den Schlachthöfen passiert. Romantisierte Illusionen über die Nutzung von Tieren verhindern das Aufkeimen von Mitgefühl mit der leidenden Kreatur und verschaffen ein gutes Gewissen. Während die Bolzenschussgeräte auf Hochtouren laufen, erzeugen die PR- und Werbeagenturen der Fleischkonzerne Bilder, die uns die Realität der kapitalistischen Fleischproduktion vergessen lassen: saftige grüne Wiesen und glückliche Tiere. Massentierhaltung auf Plakatwänden gibt es nie zu sehen.

Image und Marktanteile
Die Fleischverarbeiter Bell (Coop), Micarna (Migros) und Co. brüsten sich in ihren Öffentlichkeitskampagnen mit Tierwohl-Standards, Tierschutznormen und Labels für naturnahe und tiergerechte Produktion. Kasse wird auch mit einem guten Ruf gemacht, den es auf dem Markt immer wieder aufs Neue herzustellen gilt. Der Tierschutz und seine Forderungen sind für die Fleischindustrie nicht einfach nur eine Last, sondern auch ein praktisches Mittel, um ihr milliardenschweres Geschäft mit dem Tod in ein gutes Licht zu rücken und allfälliger Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen.

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Heraus zur Demo “Nutztierhaltung abschaffen” in Bern

Auch dieses Jahr ruft “tier-im-fokus” zu einer schweizweiten Demonstration gegen Tierausbeutung auf. Gefordert wird nichts weniger als die Abschaffung der Nutztierhaltung. Wir unterstützen diese Forderung und rufen zur Teilnahme an der Demonstration am 28. Juli auf. Der Kampf gegen Tierausbeutung führt notwendig zur Konfrontation mit ihren Profiteuren: die Bosse der Schlachtfabriken und Mastanlagen.

Heraus zur Demonstration in Bern am 28. Juli!
Schluss mit dem Profit auf Kosten von Mensch, Tier und Natur!

Samstag, 28. Juli 2018, 13:00 – 15:30 Uhr
Bern, Waisenhausplatz

Demo Nutztierhaltung abschaffen Bern 2018

 

Revolutionärer Widerstand statt «Tote Hosen»

antifa zürichAntifaschistische Gegenkultur heute
Vortrag von Susann Witt-Stahl
Chefredakteurin Melodie & Rhythmus

Gegenkultur heisst Entfaltung der Ästhetik fundamentaler Opposition. Unter der totalen Herrschaft des Kapitalismus, der sich gegenwärtig wieder zum «nacktesten, frechsten, erdrückendsten und betrügerischsten» − zum Faschismus − aufschwingt, steht sie mehr denn je in der Pflicht, Widerstand zu formieren. «Die Faschisten verwenden Musik, um über die Wirklichkeit hinwegzutäuschen und aus ihr zu flüchten; für uns ist sie ein Kampfmittel […] und ein Lehrmittel der richtigen Methoden dieses Kampfes», notierte Hanns Eisler 1935. An diese Erkenntnis gilt es konsequent anzuknüpfen. Dazu gehört auch eine radikale Ideologiekritik an neoliberaler Subkulturindustrie. Deren Marketing hat Antifaschismus zum Label heruntergewirtschaftet und derart zum Konformismus konditioniert, dass statt einer schlagkräftigen «roten Marine» nur noch ranziges «Fischfilet» zu haben und «Tote Hose(n)» sind, wo einst eine revolutionäre Perspektive «From Protest to Resistance» bestand.

Eine Veranstaltung organisiert von der Tierrechtsgruppe Zürich im Rahmen der Kampagne «1000 ABOS JETZT!» von Melodie & Rhythmus, Magazin für Gegenkultur.

Sozialismus oder Umweltkollaps! Das war der 1. Mai 2018

Zum Schwerpunkt der diesjährigen Kampagne rund um den 1. Mai hat die Tierrechtsgruppe Zürich das Thema Umwelt- und Naturzerstörung gemacht. Den Auftakt dazu machte Christian Stache, welchen wir für das Politwochenende des Revolutionären Bündnis als Gastredner für einen Vortrag eingeladen haben. Das Referat stand unter dem Titel „Kapital vs. Arbeit und Natur: Der grüne Marx und der Ökosozialismus heute“ und ist nun auf dem Youtube-Kanal der Tierrechtsgruppe Zürich in kompletter Länge abrufbar.

Ergänzend zu seinem Vortrag hat Christian Stache für die sozialistische Zeitung Vorwärts einen längeren Artikel verfasst. „Der grüne Marx“ ist erschienen in der Ausgabe Nr. 15/16 vom 26. April 2018 und steht hier nun als PDF frei zur Verfügung.
In derselben Ausgabe des Vorwärts findet sich auch eine Rezension der Tierrechtsgruppe Zürich zum neuen Buch „The Progress of this Storm“ des schwedischen Ökomarxisten und Humanökologen Andreas Malm, welcher eine historisch-materialistische Position im Kampf gegen den Klimawandel einnimmt.

Die Tierrechtsgruppe Zürich hat am Kampftag der internationalen Arbeiterklasse das Flugblatt „Sozialismus oder Umweltkollaps!“ verteilt. Unter dieser Parole stand auch das Transparent, mit welchem wir uns an der 1. Mai Demo im Revolutionären Block beteiligt hatten. Dabei war erfreulich, dass sich mit uns eine grosse Anzahl von Tierbefreiungsaktivisten verbündet hatte, um der kapitalistischen Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur den Kampf anzusagen. Mit Parolen wie „Was macht den Bonzen Dampf? Tierbefreiung, Klassenkampf!“ und einer Rede zur Zerrstörung des Planeten u.a. durch die Fleischindustrie haben wir an der Demo unsere politische Inhalte gesetzt.

1. Mai 2018 Tierrechtsgruppe Zürich1. Mai 2018 Tierrechtsgruppe Zürich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzert mit Albino & Master Al und King Veganismus One & Dr. Alsan

Am 19. Mai beehren uns Albino und Master Al in Zürich um ihre neue Platte “Deus Ex Machina” vorzustellen. Als Support mit dabei: King Veganismus One & Dr. Alsan. In der Gartenbeiz zum Gaul, ab 20:00.
Zum Facebook-Event

 

Frieden statt Imperialismus

Albino und Master Al fordern mit ihrer neuen Platte „Deus Ex Machina“ dazu auf, sich zu organisieren, aufzustehen und dem Menschen unwürdigen und krank machenden Kapitalismus ein für alle Mal den Gar auszumachen. Ihr Album ist ein Aufruf, sich weltweit im Klassenkampf gegen die Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur zu solidarisieren, anstatt gegen Flüchtlinge mobil zu machen.

https://art4real.de/wp/label/releases/albino-master-al-deus-ex-machina-mp3/

 

 

 

 

 

 

 

 

Vegan safe-space statt Wurstbitches und VegetARIER

Krass korrekte Unkorrektheit mit viel Sachkenntnis über Seidentofu und Chia-Samen-Ergüsse. Die Öko-Rapper mit dem B12 Mangel sind down mit den Tieren und hasspredigen strukturell verkürzten Veganismus. Aufgepumpt mit proteinreichem Soja-Hack ziehen King Veganismus One & Dr. Alsan gegen die Achse des Guten in den Vegan-Jihad und verpassen Leuten wie Justus Wertmüller einen Möhrenstoss in den Rücken. Die veganste Rap-Crew aller Zeiten überzeugt nicht nur mit diversen Schmeicheleien für die Mütter von Nicht-Veganer_*/_Innen, sondern poliert mit freundlichen Worten auch «Zeckenrapper» und anderen Ottos die Fresse. Ausser Triggerwarnung ist alles Quark!

https://www.facebook.com/King-Veganismus-One-Dr-Alsan-797328347003685/

 

 

 

 

 

 

Vegan Café und Film zum 200. Geburtstag von Karl Marx

 

 

 

 

Politwochenende mit Vortrag “Kapital vs. Arbeit und Natur”

Am 21. und 22. April findet wie jedes Jahr das Politwochenende des Revolutionären Bündnis Zürich zum 1. Mai statt. Es gibt wieder viele Vorträge zum internationalen politischen Zeitgeschehen, Essen, Diskussionen, Siebdruck, Infos zum 1. Mai und vieles mehr.

Wir sind wie immer mit unserem Infozelt inklusive Ausstellung zur Schweizer Fleischindustrie und vielem anderem Infomaterial vor Ort. Und auch dieses Jahr organisieren wir einen der Vorträge:

 

Kapital vs. Arbeit und Natur. Der grüne Marx und der Ökosozialismus heute
Samstag 21. April 2018, 14:00-15:30

Die Ausbeutung von Arbeit und Natur ist in der kapitalistischen Gesellschaftsformation eine System- und Klassenfrage. Sie ist nicht durch ökomodernistische Reformen oder Transformationen, sondern nur durch eine sozialistische Revolution lösbar. Marx und Engels haben dies bereits erkannt. In ihrer Tradition steht der neue Ökosozialismus seit Beginn des 21. Jahrhunderts.

Vortrag von Christian Stache, Autor von “Kapitalismus und Naturzerstörung

 

Politwochenende 2018Politwochenende 2018

 

 

 

 

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